Die Digitalisierung der Werbeagentur

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von vegefox.com @adobe.stock

In der Vergangenheit waren Werbeagenturen dafür verantwortlich, dass Unternehmen möglichst gut aussehen. Die Arbeit der Agenturen wurde durch die fortschreitende Digitalisierung allerdings verändert. In der Welt der Agenturen finden sich nun vermehrt Analytiker und Entwickler, die Produkte designen und dafür sorgen, dass Webseiten sichtbar werden. 

Diejenigen, die auf der Suche nach einer kompetenten und seriösen TYPO3 Agentur sind, sollten einen Blick in das Verzeichnis der besten Agenturen werfen. In diesem sind ganze 2.200 Agenturen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland gelistet. 

Digitaler Bereich im Fokus 

Nach Schätzungen gibt es in Deutschland rund 26.000 Werbeagenturen. Einige sind klassische Ein-Mann-Betriebe, andere riesige Unternehmen. Die Agenturen kümmern sich klassischerweise um die Markenbildung oder die Werbekampagnen von Unternehmen. 

Innerhalb der vergangenen Jahre hat sich das Aufgabenfeld allerdings stark gewandelt. Dem Leistungsangebot wird die Bezeichnung Werbeagentur heutzutage somit kaum noch gerecht. Viele Unternehmen haben sich daher in Branding-, Kommunikations- oder Kreativagentur umbenannt. Einige von ihnen fokussieren sich auf Public Relations, andere auf das Online-Marketing, entwickeln neue Produkte und erschließen neue Vertriebskanäle. Der digitale Bereich wird heutzutage stets von Beginn an mitbedacht. 

Verändertes Aufgabenfeld 

Die Arbeit der klassischen Werbeagenturen hat heutzutage nur noch wenig mit den legendären wilden Anfängen, wie sie beispielsweise aus der Serie Mad Men bekannt sind, zu tun. Die Zeiten, in denen zum Mittagessen in der Werbewelt bereits drei Martinis getrunken wurden, sind längst vorbei. 

Die Arbeit der modernen Agenturen gestaltet sich vor allem zielorientiert und pragmatisch. Es werden Gespräche geführt, Probleme identifiziert und interdisziplinäre Lösungen im Team erarbeitet. Dies mag sich im ersten Moment zwar ein wenig langweilig oder unbefriedigend anhören, allerdings hilft es dem Kunden wirklich. 

Die Arbeitsweise wurde dabei vor allem durch den Siegeszug der Digitalisierung verändert. Die Vorbilder bestehen heute nicht mehr in den New Yorker Mad Men, sondern in den Programmierern, welche im Silicon Valley sitzen und den Kundennutzen in ihren Fokus rücken. 

In früheren Zeiten drehten sich die Überlegungen oft hauptsächlich um die Marke. Diese sollte emotional aufgeladen und bekanntgemacht werden. Dagegen wird heutzutage verstärkt versucht, aus der Perspektive des Konsumenten zu denken. Im Mittelpunkt steht dabei, wie dieser Zeit sparen und sein Leben vereinfacht werden kann. 

Konsumentenwünsche im Fokus 

Auch im Bereich der Arbeitsorganisation fungiert der Technikhimmel des Silicon Valley als wichtiges Vorbild. Früher wurde häufig nach dem Modell „Wasserfall“ gearbeitet – ein Konzeptioner überlegte sich 120 Seiten, danach folgte wiederum der Grafiker mit 120 Seiten. Entdeckte die Software-Abteilung dann einen Fehler, war bereits viel wertvolle Zeit vergangen. 

Heute steht dagegen bereits am Beginn ein interdisziplinärer Ansatz. So sitzen alle involvierten Abteilungen gemeinsam am Tisch, die Organisation der Mitarbeiter findet in Eigenverantwortung statt und es wird versucht, Prototypen so schnell wie möglich zu kreieren, um diesen dann kontinuierlich zu testen und zu optimieren. Wird so zum Beispiel an einer Webseite oder einer App gearbeitet, ergeben sich viele Vorteile. Das Ziel wird von den Teams schneller erreicht, es werden dabei weniger Mitarbeiter benötigt und das Projekt kann ideal an die Wünsche des Kunden angepasst werden. 

Bei diesem Ansatz sind vor allem Menschen gefragt, die ein Interesse für die Aufgaben aller Abteilungen mitbringen und gerne im Team arbeiten. Die Bedeutung des Schnittstellenwissens steigt. Texter müssen sich den Problemen der Grafiker bewusst sein, Gestalter die Herausforderungen der Texter kennen und umgekehrt.

 

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