Zukunftssichere Jobs: Diese Fachkräfte sucht die Industrie 4.0

Heutzutage entstehen im Rahmen der vierten industriellen Revolution, auch Industrie 4.0 genannt, immer neue Berufe. Dies sind meist Fachbereiche, die nicht nur eine glanzvolle Zukunft haben, sondern oftmals auch hohe Verdienstchancen garantieren. Vor allem in Bereichen wie Roboterprogrammierung der Steuerungen von ABB, Fanuc und KUKA ist es daher heutzutage essenziell, sich frühzeitig dahingehend aus- und fortbilden zu lassen, wenn man später in diesen Bereichen arbeiten möchte.

2016 ging man noch davon aus, dass bis 2020 weltweit mehr als fünf Millionen Arbeitsplätze gestrichen werden müssten, um Platz für automatisierte Vorgänge zu schaffen. Und tatsächlich sorgen Roboter und 3D-Drucker regelmäßig für neue Geschäftsmodelle sowie signifikante Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt.

Die Meinungen gehen dabei auseinander. Einerseits gibt es diejenigen, die sagen, dass die Industrie 4.0 durch die zunehmende Automatisierung massenweise Jobs gefährdet. Andererseits sind da Fachleute aus ebenjener Industrie, die beteuern, keinen Zusammenhang zwischen Jobverlust und Automatisierung feststellen zu können, weil diese immer neue Berufsbilder entstehen lassen.

Welche Jobs der Hightech-Branche haben Zukunft?

Produktionstechnologe

Der Beruf des Produktionstechnologen ist seit 2008 anerkannter Ausbildungsberuf. Angeboten wird der Ausbildungsberuf beispielsweise von Trumpf, einem Hersteller von Werkzeugmaschinerie aus Schwaben. In diesem Job plant man produktionelle Industrieprozesse und richtet Fertigungsanlagen ein. Zum Tätigkeitsfeld zählen neben der Anlagenprogrammierung beispielsweise auch Aufgaben im Prototyping.

Durch die zunehmende Digitalisierung von Fabriken ist damit zu rechnen, dass in Zukunft deutlich mehr Ausbildungsplätze angeboten werden. Immerhin hat der Beruf des Produktionstechnologen immer mehr Zukunft auch der Automobilherstellung, bei Maschinenbauunternehmen und Logistikfirmen. Diese Branchen sind durch ein monatliches Gehalt von 1.700 bis 4.500 Euro auch noch sehr lukrativ.

Data Scientist

Der Data Scientist ist ein Berufsbild, das in der Industrie 4.0 immer weiter an Nachfrage gewinnt. In diesem Beruf strukturiert man Datenmengen und stellt verwertbare Informationen für den Arbeitgeber zusammen. Man arbeitet mit Algorithmen und die Aufgabe dabei ist, Datensätze derart auszuwerten, dass sich daraus logische Schlussfolgerungen ergeben. Diese sollen wiederum beispielsweise die Produktivität steigern.

Die steigende Nachfrage nach Data Scientists verwundert kaum. Immerhin brauchen Unternehmen, die sich digitalisieren, auch dazu fähige Mitarbeiter. Weil Fertigungsanlagen auch zunehmend datengeschützt und autonom arbeiten, braucht es hier kreative Köpfe, die sich Sicherheit als oberste Priorität auf ihre Fahnen schreiben.

Um Data Scientist werden zu können, ist definitiv ein Studium im Bereich der Statistik, Mathematik und Informatik notwendig. Immerhin sollte man fundierte Programmierkenntnisse vorweisen können. Als Datenspezialist profitiert man dafür aber auch davon, dass eine Vielzahl an Unternehmen zurzeit besonders nach Lösungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Big Data suchen.

Roboterprogrammierer

Auch wenn Robotern nachgesagt wird, dass sie Millionen an Arbeitsplätzen vernichten würden, gibt es eine Berufsgruppe, die davon definitiv ausgenommen ist: Roboterprogrammierer ist einer der vielversprechendsten Jobs der Zukunft. Man entwickelt selbst die vielen Roboter, die die modernen Unternehmen alle in ihren Produktionsprozess einbauen möchten.

Essenzielle Punkte des Tätigkeitsfelds von Roboterprogrammieren sind beispielsweise Kenntnisse mit dem Schreiben der Software, dem Inbetriebnehmen der Roboter, ihren Betriebssystemen und natürlich auch der Reparatur. Um den Beruf erlangen zu können, ist eine technische Ausbildung nötig, bestenfalls kombiniert mit Fortbildungen in Robotik und Informatik.


Gebrauchte Hardware

Gebrauchte Hardware verkaufen: Das müssen Unternehmen beachten

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass gebrauchte Hardware nicht mehr attraktiv ist. Widerlegt wird dies durch die einschlägigen Preise, die vor allem auf Online-Portalen oftmals für gebrauchte Gerätschaften erhoben werden. Beim Ankauf, Verkauf und Recycling gebrauchter Hardware gibt es oftmals noch offene Fragen von sowohl Verkäufern als auch Käufern, hauptsächlich im Bereich des Datenschutzes.

 

Was muss beim Verkauf gebrauchter Hardware beachtet werden?

 

Zunächst sollten sich Unternehmen darüber im Klaren sein, dass - anders als bei einem privaten Verkauf - auf Festplatten und im Speicher von Hardware teils sensible Daten gespeichert sind. Diese sollten unbedingt vor jedem Verkauf einer bestimmten Hardware vorher noch anderweitig gesichert und daraufhin von den Verkaufsobjekten gelöscht werden.

Das Problem, was sich hierbei schnell ergeben kann, lautet Datenschutz. So sind viele Unternehmen beispielsweise in regem Kontakt mit Kunden oder anderen Unternehmen, mit denen man zusammenarbeitet. Natürlich kommt es irgendwann immer mal vor, dass man alte oder für die Firma irrelevant gewordene Hardware verkaufen möchte.

Sollten sich auf dieser Hardware dann aber noch Daten befinden, die in irgendeiner Art und Weise auf die Identität der Kunden oder Geschäftspartner des Unternehmens schließen lassen, so kann dies empfindliche Konsequenzen nach sich ziehen. Noch schlimmer wird es, wenn die Daten nicht nur auf die Identität schließen lassen, sondern auch noch auf Bankverbindungen und Zahlungsvorgänge sowie den internen E-Mail-Verkehr.

Man sollte sich immer voll und ganz darüber bewusst sein, dass Betrüger oder Menschen mit unlauteren Absichten diese Daten sehr schnell zu erpresserischen Zwecken missbrauchen können. Infolgedessen kann es schnell zu unangenehmen Situationen kommen, in denen beispielsweise jahrelange treue Kunden das Geschäftsverhältnis beenden, da ein Treuebruch geschehen ist. Auch können Klagen wegen unzureichenden Datenschutzes gegen das Unternehmen erhoben werden, meist folgen daraufhin auch sehr empfindliche Strafen in hohen finanziellen Summen.

 

Wie können Daten bestmöglich gesichert und gelöscht werden?

 

Zunächst sei dazu angemerkt, dass Notebooks und PCs Daten dauert auf Festplatten speichern. Das einfache Löschen oder Formatieren der jeweiligen Datenträger genügen daher nicht, um auch die Daten unwiderruflich zu entfernen. Aus diesem Grund sollte man sicher immer vorher informieren, ob es ein bestimmtes Programm oder eine Software gibt, die beispielsweise auf Linux-Basis arbeitet, somit unabhängig von einem installierten Windows- oder Mac-System ist und alle dort befindlichen Daten komplett löschen kann.

Auch ist eine Backup-Software sehr empfehlenswert. Mit dieser lassen sich die Daten vor dem endgültigen Löschen vorher noch auf anderen externen Festplatten oder in der unternehmenseigenen Cloud speichern, ohne dadurch Gefahr zu laufen, verloren zu gehen oder in falsche Hände zu gelangen.

Im Anschluss sollte man sich im Klaren darüber sein, dass viele Käufer es bevorzugen, Ware zu kaufen, auf der bereits ein Betriebssystem installiert ist. Dies ist vor allem beim Aufsetzen eines PCs sehr viel komfortabler, da heutzutage nur wenige Menschen beispielsweise mit dem PC-eigenen DOS-System klarkommen und es für sie teils sehr umständlich sein kann, noch extra Windows oder ein ähnliches Betriebssystem installieren zu müssen. Dafür sind viele aber auch bereit, einen etwas höheren Preis für die Hardware zu bezahlen. Auch sollte man in diesem Zusammenhang möglichst die Festplatten partitionieren.


So kann man ein iPhone Display selbst austauschen

Schnell ist es passiert, dass einem das iPhone aus der Hand rutscht oder von der Tischkante fällt. Das passiert leider manchmal, kann dann aber auch sehr ärgerlich werden. Landet das Smartphone falsch, dann ist das Display ganz schnell mal gesprungen.

Ein solcher Schaden kommt bei iPhones leider oft vor und stellt sogar den häufigsten Schaden dieses Gerätes dar. Das Smartphone sieht dann nicht mehr hübsch aus und kann teilweise auch gar nicht mehr benutzt werden. Doch selbst, wenn es sich noch benutzen lässt, birgt ein gesprungenes Display die Gefahr von Verletzungen und darüber hinaus können so Staub oder auch Wasser schnell ins iPhone gelangen. Das sorgt dann meist für teure Folgeschäden. Um eine Reparatur kommt man also nicht herum, wenn man sein iPhone auch weiterhin nutzen möchte.

Eine iPhone Reparatur muss nicht zwangsläufig beim Profi durchgeführt werden. Man kann die iPhone Reparatur auch selber in die Hand nehmen.

Ein professioneller Anbieter kann das iPhone fachgerecht reparieren

Entstehen am iPhone Schäden, die man selbst verursacht hat, dann erlischt die Garantie. Denn solche Schäden werden nicht als Garantiefall angesehen und die iPhone Reparatur muss man dann aus eigener Tasche bezahlen. Das ist angesichts des hohen Anschaffungspreises des Smartphones natürlich umso ärgerlicher, wenn man dann auch noch eine teure Reparatur bezahlen muss. Zwar bieten Apple Stores, autorisierte Reparaturservices und andere auf Smartphones spezialisierte Werkstätten die Reparatur teilweise auch etwas günstiger an, doch Geld kostet es dennoch. Dabei spiel es keine Rolle, ob nur ein Display ausgetauscht werden muss oder der Dienstleister eine andere iPhone Reparatur durchführen soll.

Natürlich wissen die professionellen Dienstleister in dieser Branche ganz genau, was zu tun ist, wenn zum Beispiel das Display ausgetauscht werden muss. Aber auch die User selbst können aktiv werden, wenn sie nicht gerade zwei linke Hände haben. Die iPhone Reparatur kann man nämlich auch selbst durchführen, wenn man ein wenig Bastlergeschick mitbringt.

Selbst ist der Mann oder die Frau

Ist das Display vom iPhone kaputtgegangen, dann kann man es auch selbst austauschen. Zunächst einmal muss das passende Ersatzteil gekauft werden. Dabei ist darauf zu achten, dass es auch wirklich ein qualitativ gutes Display ist. Man kann beispielsweise ein neues Display von Apple erwerben oder sich auch woanders umschauen. Allerdings werden anderswo keine neuen Originale von Händlern angeboten, auch wenn das in manch einer Artikelbeschreibung versprochen wird.

Da das originale Apple Display auch Komponenten wie den Homebutton im Display verarbeitet, sollte natürlich bei Ersatzdisplays, die nicht von Apple stammen, darauf geachtet werden, dass alles dabei ist.

Bevor es dann an die iPhone Reparatur geht, empfiehlt es sich, ein vollständiges Back-Up zu machen. Es kann schließlich passieren, dass das iPhone durch die Reparatur hinterher gar nicht mehr funktioniert.

Für die iPhone Reparatur sollte man sich dann auch Zeit lassen und vor allem an einem sauberen und gut beleuchteten Ort arbeiten. Beim Ausbau aller Kleinteile ist es wichtig, diese auch gut zu sortieren. Schließlich müssen sie hinterher wieder an der richtigen Stelle eingebaut werden.

Eine magnetische Schraubenunterlage ist dabei ganz hilfreich, damit auch nichts verschwindet. Alternativ kann man auch ein Blatt Papier nehmen und darauf mit Tesafilm alle Teile kleben, damit nichts wegkommt. So kann man zudem alle Teile so markieren, dass man hinterher auch wieder weiß, wo sie angebracht werden müssen. Eventuell ist es auch gut, die Anleitung zu kopieren und dort die entsprechenden Teile zu jedem Anleitungsschritt zu kleben.


künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz kann Akkorde erkennen

Oft werden akademische Arbeiten nur von wenigen Menschen überhaupt wahrgenommen. In Fällen, in denen es außerordentlich gut läuft, werden sie, nachdem sie von den Professoren beurteilt wurden, im jeweiligen wissenschaftlichen Diskurs berücksichtigt und zitiert, allerdings besteht auch dann die Zielgruppe lediglich in der Fachöffentlichkeit.

Es gibt aber auch Beispiele, in denen das anders aussieht. Durch die Ergebnisse seiner Doktorarbeit schafft es Bas de Haas jeden Tag, Menschen insgesamt 4.000 Stunden Glück zu schenken. Pro Monat wird seine Internetseite Chordify von 1,5 Millionen Menschen aufgerufen. Betrieben wird die Seite zusammen mit vier weiteren Musikbegeisterten. Auf der Plattform können Akkorde von populären Liedern aufgerufen werden, um diese nachzuspielen.

Die Geschichte von Chordify

Der Computerwissenschaftler beschäftigte sich im Rahmen seiner Dissertation mit digitalen Musiksammlungen. In einem Kapitel wird beschrieben, wie im Internet passende Akkorde gefunden werden können.

Während seiner Forschungen stieß er darauf, dass mithilfe von Künstlicher Intelligenz bereits seit langem versucht wird, automatisch Lieder in Harmonien aufzuschlüsseln. Um sich dieser Herausforderung anzunehmen, gründete de Haas Chordify zuerst als Nebentätigkeit.

 

Geschwindigkeitsanpassung der Songs für Premium-Kunden

Die Basis-Leistungen von Chordify erhalten alle Nutzer kostenfrei. Jegliche Lieder, die auf der Video-Plattform YouTube zu finden sind, kann die Webseite innerhalb weniger Sekunden in ihre Akkordstruktur zerlegen.

Die fünf Gesellschafter verdienen ihr Geld lediglich über zusätzliche Serviceleistungen. Zu diesen zählt, dass Premium-Kunden die Geschwindigkeit der Songs anpassen und diese somit schneller oder langsamer abspielen können. Darüber hinaus können interessante Liedinformationen als praktische PDF-Datei heruntergeladen werden. Ein eigenes Nutzerkonto besitzen heute bereits 600.000 Menschen.

 

Technik ist noch nicht perfektioniert

Harmonien werden von der Software automatisch identifiziert – somit werden auch Musikstücke von Hobbymusikern spielbar, deren Akkorde zuvor noch nie manuell im Internet veröffentlicht wurden.

Allerdings ist die Technik noch nicht so weit entwickelt, dass sie auch komplexe Jazzharmonien erkennen kann, weshalb die Vorschläge in einigen Fällen Fehler aufweisen. Eine Garantie, dass alle Akkorde wirklich richtig wiedergegeben werden, besteht also nicht. Allerdings können erkannte Fehler korrigiert werden, da der Algorithmus mit den Korrekturen stets dazu lernt.

Mit der innovativen Technologie konnten die jungen Unternehmer bereits weltweit viele Menschen erreichen. Besonders in Asien erfreut sich Chordify einer enormen Beliebtheit, da die typischen Schlager aus Bollywoodfilmen, beziehungsweise ihre Akkorde, vorher nie für die Öffentlichkeit zugänglich waren.

 

Intensivierung der Bindung zwischen Fans und Bands

Insgesamt spielt weltweit jeder zehnte Mensch ein Instrument, in den USA und Europa sogar jeder siebte. Vor kurzem zeigte sich, dass die Nachfrage nach derartigen Dienstleistungen überaus groß ist, als sich das Unternehmen Melody Scanner aus Deutschland auf der Messe Cebit präsentierte. Dieses bietet eine Notenmappe an, die auf einer Cloud basiert, in die Musikdateien hochgeladen werden können.

Auch zukünftig ist davon auszugehen, dass den musikbegeisterten Gründern die innovativen Ideen nicht ausgehen werden. Sie planen, zukünftig nicht nur den Fans der Musik, sondern auch den jeweiligen Bands Vorteile zu verschaffen. Schließlich verdienen die Bands in den heutigen Zeiten kaum noch durch die Verkäufe ihrer Tonträger. Durch die Software erhalten sie die Möglichkeit, zu ihren Fans und Anhängern eine intensive und tiefe Bindung aufzubauen.

Chordify hat einen integrierten Spieler geschaffen, durch den das Gefühl vermittelt wird, dass ein Stück gemeinsam mit den originalen Interpreten aufgeführt wird. Bands, die mit Chordify bereits zusammenarbeiten, haben auf ihrer Internetseite einen entsprechenden Link untergebracht.


E-Zigaretten sind besser als ihr Ruf

Den Ruf, den E-Zigaretten genießen, ist in Deutschland durchwachsen. Es gibt klare Gegner der elektronischen Zigarette, die besonders gerne mit der Gefährdung der Jugend argumentieren, wenn es darum geht, die E-Zigarette in einem schlechten Licht dastehen zu lassen.

Dieses Vorurteil ist allerdings unbegründet. Der Dampfer Shop des Vertrauens stellt bei diesem Thema sicherlich gerne weitere Informationen zur Verfügung – ebenso wie der folgende Beitrag.

Sucht Survey liefert Antworten

Viele Menschen sind der Meinung, dass die Jugend durch staatliche Regulierungen besonders vor den E-Zigaretten geschützt werden müsse. Allerdings ist dieses Argument recht unverständlich – schließlich wird es bereits durch den Staat verboten, dass E-Zigaretten an Minderjährige verkauft werden. Diese Entscheidung wurde bei der Einführung des Verbotes von den Dampfern, den Herstellern und den Händlern sogar explizit begrüßt.

Durch unterschiedliche Institutionen werden in regelmäßigen Abständen Erhebungen durchgeführt, welche den Missbrauch von Genussdrogen und Drogen untersuchen. Diese sogenannten Sucht Surveys erfassen ausführliche Daten und Zahlen, aus denen dann die entsprechenden Schlussfolgerungen und Konsequenzen gezogen werden können.

Der IFT Survey 2017

Beispielsweise wurde ein solcher Sucht Survey von dem IFT, dem Münchener Institut für Therapieforschung veröffentlicht. Im Zuge dessen wurden im Jahr 2018 in Thüringen, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Hamburg und Bayern entsprechende Befragungen und Erhebungen durchgeführt. Es wurden circa 10.000 Personen zwischen 18 und 64 Jahren sowohl online, schriftlich und telefonisch befragt. Unter anderem ging es dabei auch um den Konsum von E-Zigaretten.

So bekannt sind die E-Zigaretten

Durchschnittlich 85 Prozent der deutschen Bevölkerung ist die E-Zigarette ein Begriff. Am bekanntesten ist die E-Zigarette innerhalb der Altersgruppe der 18 bis 24-jährigen mit über 91 Prozent. Doch auch mehr als 81 Prozent der Senioren haben bereits von der elektronischen Alternative zur herkömmlichen Zigarette gehört.

Die Prävalenz der E-Zigaretten

Unter Prävalenz wird im eigentlichen Sinne die Kennzahl verstanden, die angibt, wie viele Personen schon einmal unter einer bestimmten Erkrankung gelitten haben. Im Bereich der Suchtforschung gibt die Prävalenz den Zeitpunkt an, an dem eine Genussdroge oder Droge letztmalige konsumiert wurde. Innerhalb des Sucht Surveys haben unter den Befragten 14,3 Prozent angegeben, dass sie bereits einmal eine E-Zigarette geraucht haben. Am höchsten war dieser Wert in Hamburg, hier haben bereits über 16 Prozent bereits die elektronische Zigarette geraucht.

Somit haben die E-Zigarette nahezu 15 Prozent der Menschen die E-Zigarette mindestens einmal ausprobiert. Allerdings lag die Prozentzahl der Konsumenten in den letzten zwölf Monaten lediglich bei 6,8 Prozent. Auf die letzten 30 Tage bezogen, lag die Zahl der Dampfer nur bei knapp drei Prozent. Dauerhaft konsumieren die E-Zigarette somit nur die wenigsten.

Das Einstiegsalter für die E-Zigarette

Besonders spannend bei der Diskussion rund um den Ruf der elektronischen Zigarette ist natürlich das Einstiegsalter. Viele Gegner der E-Zigarette sind der festen Überzeugung, dass es sich bei dieser um eine gefährliche Einstiegsdroge für Jugendliche handelt.

Tatsächlich kann hier kann der Sucht Survey die Argumentation der E-Zigaretten-Gegner entkräften, denn das Einstiegsalter bei den E-Zigaretten liegt in Deutschland bei circa 31 Jahren. Eine Gefährdung der Jugend geht somit von ihnen nicht aus.

Darüber hinaus kann die E-Zigarette sogar für gesundheitliche Vorteile sorgen: Es wurde bereits in Studien belegt, dass die elektronische Zigarette ein nützliches Hilfsmittel ist, wenn es darum geht, mit dem Rauchen von herkömmlichen Zigaretten aufzuhören.

https://www.test.de/E-Zigarette-Ist-Dampfen-weniger-gefaehrlich-als-Rauchen-4817257-0/ https://www.jugendschutz-aktiv.de/rauchverbot-fuer-minderjaehrige-auch-e-zigaretten-und-e-shishas-erfasst.html https://www.ift.de/