Diese 9 WordPress-Plugins sind ein „must have“ für jede Webseite

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(Foto: [© Ingo IB Photography], stock.adobe.com)

Nur drei Prozent aller Großunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern verzichten derzeit in Deutschland nach offiziellen Angaben auf eine eigene Webseite, Kleinbetriebe eingerechnet, steigt die Zahl nur gering. Auch Freiberufler und Privatpersonen greifen zur Steigerung ihres Bekanntheitsgrades zunehmend auf eine individuelle Internetpräsenz zurück. WordPress ist dabei für viele die erste Wahl – nicht zuletzt dank der umfassenden Palette praktischer Plugins.

Der Name ist Programm

Weltweit genießt die Möglichkeit der Informationsverbreitung durch WordPress besondere Beliebtheit. Beinahe ein Drittel aller Websites mit Content Management Systemen basiert auf der Plattform, die von Internetgiganten wie Facebook ebenso genutzt wird wie von jungen Start-ups. 

Zwar enthält WordPress bereits sämtliche zum Erstellen einer Webseite benötigten Grundlagen. Doch eine der besonderen Stärken des Tools liegt in seinem weitreichenden Sortiment an Plugins, mit denen sich sämtliche Programme bedarfsgerecht erweitern und optimieren lassen – von Sicherheitsaspekten über Optik bis hin zu vereinfachten Kommunikationsmöglichkeiten mit der Zielgruppe.

Nicht vom 100sten ins 1000ste

Wann immer an der eigenen Webpräsenz etwas verändert werden soll: Das richtige Plugin steht schon bereit. Allerdings erschwert gerade diese Vielzahl an hilfreichen Zusatzprogrammen deren Auswahl. Um im Dschungel der Möglichkeiten nicht unterzugehen, hilft eine einfache Devise: Weniger ist mehr!

Je mehr Plugins gleichzeitig laufen, desto höher die Anfälligkeit für Sicherheitslücken und desto langsamer die Webseite. Das Resultat: ein schlechtes Ranking bei Google und der Verlust von Usern.

Neunmalklug muss nicht schlecht sein

Die folgenden Werkzeuge schaffen bestmögliche Funktionalität, Simplizität und Userfreundlichkeit jeder WordPress-Webseite:

Yoast SEO: Einer der Gründe für die Beliebtheit von WordPress: das grundsätzlich gute Ranking in Suchmaschinen. Natürlich müssen hierfür entsprechende Inhalte geladen werden. Doch dank des hauseigenen Tools ist eine Optimierung im Sinne von Google und Co. schnell getan. Mit verständlichen Instruktionen gibt das Yoast SEO-Plugin grünes Licht, sobald Texte und Grafiken den Anforderungen an Lesbarkeit, Keywords und Bildgestaltung entsprechen.

WP Rocket: Für ein Hochladen der eigenen Webseite mit der Geschwindigkeit einer Rakete sorgt WP Rocket. Und das ist ungemein wichtig – die Geduld der meisten User ist begrenzt. Sie warten in den seltensten Fällen auf einen kompletten Aufbau der Seite, sondern suchen sich schnell eine schnellere. Entsprechend negativ wirkt sich dies auf das Ranking bei Google aus. Hier kommt das praktische Plugin ins Spiel. Es speichert die einzelnen Seiten und Elemente der Webpräsenz automatisch im Cache, wodurch sich die Ladezeit reduziert. Allerdings ist das so wichtige Tools als eines der wenigen nicht gebührenfrei. Die kostenlose Alternative: WP Super Cache.

Askimet: Über Spam-E-Mails freut sich niemand. Doch sie sind nicht nur störend, sondern können sich auch negativ auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken und die Kommunikationsmöglichkeit mit anderen Usern verhindern. Askimet überprüft und löscht bei Bedarf die schädlichen Kommentare automatisch, höchst effektiv und unter Einhaltung aller gesetzlichen Datenschutznormen.

Share Buttons: Inhalte mit Freunden teilen, unter Social-Media-Anhängern oder über E-Mailing zu verbreiten und so den Bekanntheitsgrad der Webpräsenz steigern: Dafür gibt es die beliebten Share Buttons. Sämtliche der über 35 möglichen Schaltflächen lassen sich einfach installieren und in Ausrichtung, Gestaltung und Größe an das Webseitendesign anpassen.

CSS-Held: Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Webseite ist nicht nur ihr Inhalt, sondern auch ihre Gestaltung. Dank des Plugins CSS-Held können mit nur wenigen Klicks Schriftart, Farbton und andere optische Änderungen vorgenommen werden.

Elementor Page Builder: Per Drag-and-Drop Landing Pages komplett neugestalten, Vorlagen zum künftigen Gebrauch erstellen, aktuelle Themen nach Bedarf jederzeit ohne Aufwand anpassen – das alles ermöglicht der Elementor Page Builder. Mehr ist für einen frischen Look der Webseite nicht nötig!

Pretty Links: Mit den Pretty Links lassen sich eigene und auch Affiliate Links je nach Bedarf tracken oder verhüllen – ideal, um herauszufinden, wie oft der eigene Link auf anderen Webseiten angeklickt wird oder um einen Partner-Link beliebig zu kürzen und zu benennen. Die Seriosität der Webseite steigt, die Links werden häufiger angeklickt, ihre Verwaltung erfolgt zentral und dadurch besonders flexibel.

WOO Commerce: Wer einen Online-Shop einrichten möchte und nicht auf WOO Commerce zurückgreift, erschwert sich unnötig die Arbeit. Das Plugin umfasst sämtliche unerlässliche Werkezuge für den Warenhandel im Internet: von Ergänzungen der Produktpalette über die Verwaltung der Bestellungen, Terminbuchungen und E-Mail-Marketing bis hin zu gewünschten Bezahlmöglichkeiten.

Google Analytics: Wie lange verweilen wie viele User wann und warum auf der eigenen Webpräsenz? Dies alles und viele weitere Details verrät das Google Analytics Tool: unerlässlich zum optimalen Planen künftiger Inhalte und Aufbauten. 

Nach der Pflicht kommt die Kür

Von den genannten Must-haves profitieren private Websites ebenso wie multilinguale Unternehmensseiten. Welche Plugins darüber hinaus gewünscht sind, bleibt dem individuellen Geschmack überlassen.

(Foto: [© Ingo IB Photography], stock.adobe.com)

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