Den Ruf, den E-Zigaretten genießen, ist in Deutschland durchwachsen. Es gibt klare Gegner der elektronischen Zigarette, die besonders gerne mit der Gefährdung der Jugend argumentieren, wenn es darum geht, die E-Zigarette in einem schlechten Licht dastehen zu lassen.

Dieses Vorurteil ist allerdings unbegründet. Der Dampfer Shop des Vertrauens stellt bei diesem Thema sicherlich gerne weitere Informationen zur Verfügung – ebenso wie der folgende Beitrag.

Sucht Survey liefert Antworten

Viele Menschen sind der Meinung, dass die Jugend durch staatliche Regulierungen besonders vor den E-Zigaretten geschützt werden müsse. Allerdings ist dieses Argument recht unverständlich – schließlich wird es bereits durch den Staat verboten, dass E-Zigaretten an Minderjährige verkauft werden. Diese Entscheidung wurde bei der Einführung des Verbotes von den Dampfern, den Herstellern und den Händlern sogar explizit begrüßt.

Durch unterschiedliche Institutionen werden in regelmäßigen Abständen Erhebungen durchgeführt, welche den Missbrauch von Genussdrogen und Drogen untersuchen. Diese sogenannten Sucht Surveys erfassen ausführliche Daten und Zahlen, aus denen dann die entsprechenden Schlussfolgerungen und Konsequenzen gezogen werden können.

Der IFT Survey 2017

Beispielsweise wurde ein solcher Sucht Survey von dem IFT, dem Münchener Institut für Therapieforschung veröffentlicht. Im Zuge dessen wurden im Jahr 2018 in Thüringen, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Hamburg und Bayern entsprechende Befragungen und Erhebungen durchgeführt. Es wurden circa 10.000 Personen zwischen 18 und 64 Jahren sowohl online, schriftlich und telefonisch befragt. Unter anderem ging es dabei auch um den Konsum von E-Zigaretten.

So bekannt sind die E-Zigaretten

Durchschnittlich 85 Prozent der deutschen Bevölkerung ist die E-Zigarette ein Begriff. Am bekanntesten ist die E-Zigarette innerhalb der Altersgruppe der 18 bis 24-jährigen mit über 91 Prozent. Doch auch mehr als 81 Prozent der Senioren haben bereits von der elektronischen Alternative zur herkömmlichen Zigarette gehört.

Die Prävalenz der E-Zigaretten

Unter Prävalenz wird im eigentlichen Sinne die Kennzahl verstanden, die angibt, wie viele Personen schon einmal unter einer bestimmten Erkrankung gelitten haben. Im Bereich der Suchtforschung gibt die Prävalenz den Zeitpunkt an, an dem eine Genussdroge oder Droge letztmalige konsumiert wurde. Innerhalb des Sucht Surveys haben unter den Befragten 14,3 Prozent angegeben, dass sie bereits einmal eine E-Zigarette geraucht haben. Am höchsten war dieser Wert in Hamburg, hier haben bereits über 16 Prozent bereits die elektronische Zigarette geraucht.

Somit haben die E-Zigarette nahezu 15 Prozent der Menschen die E-Zigarette mindestens einmal ausprobiert. Allerdings lag die Prozentzahl der Konsumenten in den letzten zwölf Monaten lediglich bei 6,8 Prozent. Auf die letzten 30 Tage bezogen, lag die Zahl der Dampfer nur bei knapp drei Prozent. Dauerhaft konsumieren die E-Zigarette somit nur die wenigsten.

Das Einstiegsalter für die E-Zigarette

Besonders spannend bei der Diskussion rund um den Ruf der elektronischen Zigarette ist natürlich das Einstiegsalter. Viele Gegner der E-Zigarette sind der festen Überzeugung, dass es sich bei dieser um eine gefährliche Einstiegsdroge für Jugendliche handelt.

Tatsächlich kann hier kann der Sucht Survey die Argumentation der E-Zigaretten-Gegner entkräften, denn das Einstiegsalter bei den E-Zigaretten liegt in Deutschland bei circa 31 Jahren. Eine Gefährdung der Jugend geht somit von ihnen nicht aus.

Darüber hinaus kann die E-Zigarette sogar für gesundheitliche Vorteile sorgen: Es wurde bereits in Studien belegt, dass die elektronische Zigarette ein nützliches Hilfsmittel ist, wenn es darum geht, mit dem Rauchen von herkömmlichen Zigaretten aufzuhören.

https://www.test.de/E-Zigarette-Ist-Dampfen-weniger-gefaehrlich-als-Rauchen-4817257-0/ https://www.jugendschutz-aktiv.de/rauchverbot-fuer-minderjaehrige-auch-e-zigaretten-und-e-shishas-erfasst.html https://www.ift.de/
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